"Ich dachte, Töpfern ist nichts für mich. Dann habe ich es einfach versucht."
Martina, 44, Projektleiterin aus Köln, beschreibt, wie sie nach einem anstrengenden Jahr in einer offenen Werkstatt gelandet ist. Nicht als Therapie. Aus Neugier. Was dann passierte, hat sie selbst überrascht.
"Die erste Schüssel war schief. Die zweite auch. Irgendwann hat mich das nicht mehr gestört. Das war der eigentliche Lernmoment."
Martina beschreibt, wie sie nach dem dritten Monat bemerkte, dass sie in Meetings geduldiger geworden war. Nicht weil sie Töpfern als Therapie betrieb, sondern weil sie gelernt hatte, mit Prozessen umzugehen, die sich nicht beschleunigen lassen.